Profil

Die finanzielle Krise Südeuropas, die gewaltsamen Transformationen im Maghreb und im Nahen Osten sowie die Migrationsbewegung aus Afrika und Asien nach Europa haben den Mittelmeerraum erneut ins Blickfeld der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gerückt. International ist die Region seit langem Gegenstand unterschiedlicher Disziplinen.

Das Zentrum für Mittelmeerstudien (ZMS) bündelt die Fächer und Epochen übergreifende Mittelmeerforschung im deutschsprachigen Raum. Im Kontrast zu den „Mediterranismen“ des Kolonialismus und der Zeit des Kalten Krieges postuliert es keine Einheit, Kontinuität, Spezifik oder Singularität der Region. Vielmehr fasst es den Mittelmeerraum im Sinne der Cross Area Studies als eine Kontaktzone Afrikas, Asiens und Europas, die mit anderen fluvialen, maritimen und terrestrischen Interaktionsräumen vergleichbar ist und verflochten war.

2010-2016 wurde das ZMS vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Forschung auf sozialen Organisationsformen, die um mediterrane Flüsse und Deltas zentriert sind, sowie auf den vielfältigen Dynamiken des modernen Mittelmeerraumes, insbesondere mit Blick auf die Themen Flucht und Migration.





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